2015 war ein eindeutig besseres Jahr als 2014. Mit etwas mehr Erfahrung und Routine war es bei diesem Wetter ein Leichtes, fast die doppelte Ernte einzufahren.

Mit 28kg pro Stock hat der Frühling und der Sommer gezeigt, wie gut sich Völker entwickeln können, wenn alle Faktoren mitspielen.

Aus unseren neun Wirtschaftsvölkern haben wir also rund 250kg ernten können.

Zu Beginn der Schwarmzeit wurden zwei Ableger der stärksten Völker erstellt. Durch  drei zusätzliche Schwärme gingen uns dann die Bienenwohnungen aus und wir mussten uns von Günter Schwarz zwei Behausungen für den Winter ausborgen.

Es ist besser wir nutzen die zusätzlichen Königinnen, als dass wir diese blind bei der Volksvereinigung ineinander laufen lassen. Es gibt immer wieder Bedarf für eine Königin. Außerdem können Völker für € 12,00 pro voll besetzter Wabe verkauft werden.

Nachdem wir schon zur Schwarmzeit begonnen haben die Völker aufzubauen, sind diese jetzt auch bereit, zweizargig zu überwintern und wir brauchen keine Sorgen wegen Überfütterung haben. Für uns ist es besser, wenn wir im Frühjahr volle Futterwaben entnehmen müssen, als ein verhungertes Volk wegzuräumen.

Die Futterwaben finden ohnehin schnell einen Ableger als Abnehmer.

Dieses Jahr haben wir versucht, so lange wie möglich keine extra Zargen aufzusetzen. Von unseren Beobachtungen her haben Bienen selten zu wenig Platz. Für die Damen gibt es immer etwas zu tun und kurze Wege helfen dabei.

Die neue Behausung haben die Bienen auch gut aufgenommen und ordentlich mit Propolis verklebt.

Weiters hatten wir Mitte des Jahres Besuch vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft. Im Auftrag des Ministeriums kam Martina Siebenhandl und machte Fotos vom Aichsternhof. Da unsere Bienen seine Wiesen als Nahrungsquelle nutzen, wurden wir gleich zu einer kleinen Fotosession eingeladen.

Mit Erlaubnis des BMFLUW und von Martina Siebenhadl, könnt ihr hier die Fotos begutachten.