Für eine Grillfeier haben wir einen Test mit Pfefferoni und Honig gemacht. Daraus entstand Herzogs Hot Habanero Honey.

Wir haben einfach zwei unserer Habaneros zerteilt, in rund 150g Honig eingelegt und eine Woche ziehen lassen.

Geschmacklich eine Sensation, da die Habaneros ein ganz eigenes Aroma haben. Leider kann es aber durch die extreme Schärfe nicht zur Geltung kommen. Dank des extrem süßen Blütenhonigs, der sich um die Stücke legt, wird die Schärfe stark gemildert und der spezielle Geschmack kommt durch.

Wir haben es eventuell mit der Mischung etwas übertrieben, denn selbst meine mexikanisch Schwägerin hat gemeint, dass es sehr scharf ist. Wir haben zwar vor der Verkostung auf die Schärfe hingewiesen, dies wurde jedoch nicht wirklich ernst genommen.

Prinzipiell hat man bei eingelegten Pfefferoni das Problem der clostridium botulinum Erreger. Es kann beim Verzehr nach einigen Monaten Lagerung zu einer Fleischvergiftung  führen.

Der richtige Weg wäre, die Pfefferoni 24 Stunden in Essig einlegen oder das Gemisch aufkochen. Da wir den Honig nicht zerkochen wollten und wir das Ganze ohnehin nur eine Woche im Kühlschrank lagern wollten, haben wir uns das gespart. Honig ist eigentlich leicht sauer. Ein PH-Wert von 3 bis 5 ist die Norm. Also konserviert Honig durch die unzähligen Inhaltsstoffe und den PH Wert besser als Öl, bei dem das Problem mit den Bakterien vorrangig auftritt.

Da der Honig aber sehr viel Flüssigkeit aus den Habaneros zieht, ist der PH-Wert etwas gestiegen, weshalb wir bei weiteren Versuchen zuerst in Essig einlegen und dann trocknen werden. Dann sollte der Herzogs-Hot-Habanero-Hony länger haltbar sein.

Für Selbstversuche können wir aber gerne alles bereitstellen! Die Habanero-Pflanze ist überaus ergiebig.